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FAQ (Häufige Fragen und Antworten)


 
Rubrik: Start -> Gesundheit

Frage
·  Welche Impfungen sind vorgeschrieben?
·  Ist das Wasser sauber?
·  Wie sieht es mit den Medikamenten aus, was soll ich mitbringen?
·  Was passiert, wenn ich während meiner Reise einen Unfall habe oder erkranke?
·  Welche besonderen Verhaltensregeln in Betreff auf die Gesundheit gelten für die Region Aysén?
·  Kann ich meinen Hausarzt von der Reise aus kontaktieren?

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Antwort

·  Welche Impfungen sind vorgeschrieben?
Für die Einreise nach Chile sind keine Impfungen vorgeschrieben. Vergewissern Sie sich, dass Sie die Grundimmunisierung für Tetanus (Wundstarrkrampf) und Diphterie auffrischen. Bringen Sie Ihren Impfausweis mit oder schreiben Sie sich auf, welche Impfungen Sie wann erhalten haben. Wenn Sie vor oder nach einer Reise mit uns sich noch weiter in Südamerika aufhalten möchten, informieren Sie sich bitte bei einem Arzt Ihres Vertrauens. Zum Beispiel für die im Pazifik gelegene Osterinsel (Isla de Pascua), die zu Chile gehört, benötigen Sie eine Gelbfieberimpfung. Folgende Impfungen werden zur Zeit (Juli 2007) empfohlen: Tetanus/Diphterie Polio Hepatitis A Hepatitis B Typhus (Rabies)



·  Ist das Wasser sauber?
Unsere Region hat einen ziemlichen Wasserüberfluss und ist sehr dünn besiedelt (ca. 1 Einwohner pro Quadratkilometer). Außer den Lachsfarmen und einigen Bergbauunternehmen gibt es keine nennenswerte Industrie, die das Wasser in großem Ausmaß belasten könnte. Größtenteils werden wir in Gegenden unterwegs sein, wo es eigentlich bedenkenlos möglich ist, klares Gebirgswasser zu trinken. Trotz allem sind wir vorsichtig, und "verschwenden" lieber die eine oder andere Wasserentkeimungstablette mehr, damit Sie im Zweifelsfall kein Risiko eingehen. Für Projekte mit Basislager führen wir einen Katadyn Expeditionsfilter (die Gruppengroßausführung) mit, ansonsten die kleinere Variante oder Wasserentkeimungstabletten. Gletschermilchwasser filtern wir durch sog. "Millbankbags" der britischen Armee.



·  Wie sieht es mit den Medikamenten aus, was soll ich mitbringen?
Bitte bringen Sie die Medikamente mit, die Sie von Ihrem Arzt verordnet bekommen haben und normal auch nehmen. Wichtig ist es, die Rezepte des Arztes auch mitzuführen, da eine Reihe von Medikamenten nicht ohne größere Probleme nach Chile eingeführt werden darf (z.B. Vorsicht bei Antibiotika oder Medikamenten, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen). Haben Sie diesbezüglich Fragen, kontaktieren Sie uns bitte. Unsere Guides führen für den jeweiligen Zweck der Reise ausgestattete Erste-Hilfe Utensilien mit, wir möchten Sie aber trotz allem bitten, gegen folgende Beschwerden Medikamente einzupacken: Schmerzen, Fieber, Allergien ( wenn in Deutschland Herbst ist, beginnt hier der Frühling), Sonnenbrand, Durchfall, Schnupfen, Husten, Bindehautreizung der Augen, Schlafstörungen, See/Reisekrankheit, Pflaster (Blasen), Multivitamintabletten, Mineraltabletten,. evtl. Oralpädon/Magnesium.  Denken Sie daran, regelmäßig einzunehmende Medikamente und evtl. ein Mittel gegen Reisekrankheit bei einem Flug ins Handgepäck zu packen.



·  Was passiert, wenn ich während meiner Reise einen Unfall habe oder erkranke?
Wir hoffen, dass dieser Fall nicht entritt, aber wenn es denn so ist, sind Sie bei uns in den besten Händen. Unsere Guides haben Ersthelferausbildung und durch unsere redundanten Kommunikationswege sind wir in der Lage, schnell fachliche Hilfe bzw. einen medizinischen Rücktransport anzufordern. Je nach Schwere der Gefährdung und Art unserer Aktivität nutzen wir adäquate Transportformen, um Sie in eine dem Fall entsprechend ausgestattete medizinische Einrichtung zu bringen oder bringen zu lassen. Es ist wichtig, dass Sie uns vertrauensvoll über eventuelle gesundheitliche Vorerkrankungen und Bedenken informieren, damit wir bei Bedarf noch besser vorbereitet sind.



·  Welche besonderen Verhaltensregeln in Betreff auf die Gesundheit gelten für die Region Aysén?
Jede Gegend der Welt hat ihre Besonderheiten, wenn es um Gefahren für die Gesundheit geht. Einige Reiseunternehmen der Region erwähnen diese Gefahrenmomente nicht. Wir sind der Meinung, dass eine ordentliche Information besser ist als Verschleierungstaktik und Schönfärberei. Die aufgetretenen Krankheitsfälle sind im Vergleich zur Einwohnerzahl sehr gering, trotzdem: Ihre Gesundheit ist uns wichtig. Deswegen hier die problematischen Erkrankungen und Verhaltensregeln zur Vermeidung dieser: A) Rotalgenblüte.  Auch "Red Tide" oder "Marea Roja" genannt, tritt von Zeit zu Zeit in bestimmten Küstensektoren Chiles auf. Diese "phytoplankton" Algen können Toxine freisetzen, die für bestimmte Meeresfauna und für den Menschen - bei Verzehr von Meeresfrüchten (Muscheln u.ä.) schädlich sind. Es gibt derzeit kein Antidot. Die Toxine greifen das Atemzentrum an und schnelle Hilfe kann nur durch Gabe von Sauerstoff bzw. Beatmung (solange die Toxine wirken) fatale Folgen aufhalten. Die kommerzielle "Ernte dieser Meeresfrüchte" wird von den staatlichen Gesundheitsorganisationen streng kontrolliert. Wir selbst verzichten deshalb auf den Genuss von Muscheln und anderen Meeresfrüchten. B) Hanta(Andes)-Virus: Der Virus breitet sich über seine Wirte - bestimmte Nagerarten aus und findet sich in Exkrementen der Nager. Trocknen diese dann ein und werden "aufgewirbelt", kann es möglich sein, dass man den Virus einatmet. Meist hat die sich in  einer Inkubationszeit von wenigen Tagen bis Wochen offenbarende Erkrankung eine hohe Mortalität. Da es kein Gegenmittel gibt und die Mediziner nur unterstützend helfen können, ist es wichtig, alle Vorsichtsmaßnahmen zu beachten: Kein Aufenthalt in alten, lange Zeit nicht gelüfteten alten Gebäuden. Kein Verzehr von Wildfrüchten (vor allem keine Brombeeren). Essen und Essensreste vor den Nagern sicher aufbewahren, Hygiene und Sauberkeit auf allen Touren, vor allem in Camps, bei Zweifeln desinfizieren von Gegenständen, kein Aufenthalt in Quilagegenden (Bambuswälder), mindestens halbstündige Lüftung von länger verschlossenen Gebäuden, auch normale UV-Strahlung tötet den Virus ab. C) Puma (felis concolor patagonica): Eine Großkatze, die bis 100 kg schwer werden kann (Männchen) und bis 80 km/h schnell ist (Davonlaufen nuetzt nichts). Wir werden wohl kaum die Gelegenheit bekommen, einen Puma in freier Wildbahn zu sehen. Falls doch, bewahren Sie Abstand. Keine Annäherung, vor allem, wenn es sich um ein Pumaweibchen mit Jungen handelt. Bleiben Sie im Auto/Boot. Suchen Sie keine Felshöhlen und Spalten auf, die eventuell Herberge eines dieser schönen Tiere sein könnte. Zu Ihrer und unserer eigenen Sicherheit werden wir Sie vor Reiseantritt auf diese und eventuell weitere uns bekanntgewordene Gefahren noch einmal aufmerksam machen.



·  Kann ich meinen Hausarzt von der Reise aus kontaktieren?
Ja, in wichtigen Fällen ist eine Kontaktierung möglich. Wie das geht, erfahren Sie unter der Rubrik "Kommunikation" der FAQ.




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